Lukas Brandl ist wissenschaftlicher Mitarbeiter beim FWF-Projekt »Books on Screen. The consequences of digital fiction reading« am Institut für Germanistik der Universität Wien. Er studierte Germanistik und Geschichte und forscht zur deutschsprachigen Nachkriegs-Literatur und -Philosophie. Seine Dissertation versucht die bestehende Kluft zwischen einer Literaturtheorie, die eine reale Leserrezeption ausschließt und einer empirischen Leseforschung, die sich nicht auf textzentrierte Lesetheorien stützt, für eine präzise Analyse literarischer Leseerfahrung zu überwinden.